Gemeinde Igersheim

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Wettbewerb Zukunftsstadt

„Zukunftsstrategie Igersheim 2030+“: Präsentation der Arbeitsergebnisse aus Phase 1

In einer Sondersitzung wurden dem Gemeinderat am 18.02.2016 durch Melanie Eisner (Büro Klärle), Léonie Franzen (STEG), Prof. Dr. Dieter Kulke (Hochschule Würzburg-Schweinfurt) sowie Kerstin Walter (Gemeinde Igersheim) die Arbeitsergebnisse der Phase 1 des Wettbewerbs Zukunftsstadt vorgestellt, nachdem bereits in der Gemeinderatssitzung am 17.12.2015 ein erster Zwischenstand präsentiert wurde. Igersheim hat im Laufe des vergangenen Jahres ein straffes Arbeitsprogramm erüllt: Seit Pro-zessauftakt im Frühjahr 2015 wurden eine Infoveranstaltung, zwei Bürger-Workshops, eine Bürge-rumfrage, ein Verwaltungsworkshop sowie einige Sitzungen des Teams Zukunftsstadt abgehalten. In diesem Zusammenhang wurde durch Bürgermeister Frank Menikheim ein großer Dank an das Team Zukunftsstadt ausgesprochen, das sich sehr engagiert einbrachte. Kerstin Walter betonte, dass in Phase 1 die Bestandsanalyse vor Ort vordergründig auf der Agenda stand. Die Ergebnisse aus der Analyse der Bevölkerungs- und Flächenentwicklung, aus der Bürger-befragung und aus den Bürgerworkshops sind Grundlage für weiteres Handeln bzw. Herausfiltern gewichtiger Schwerpunkte, die dann ab Frühjahr 2016 in einer weiteren Arbeitsphase bearbeitet wer-den sollen. Léonie Franzen präsentierte hierzu auch eine Stärken-Schwächen-Chancen-Risiken-Analyse sowie wichtige Handlungsfelder, in welchen künftig weiter gearbeitet werden soll. Als Schwerpunkte wurden die Themen „Innenentwicklung durch die Nutzung von Potentialflächen“, „Mit-einander und Treffpunkte“, „Mobilität“, „Klimakonzeption“, „Wirtschaft“ sowie „Tourismus und Kultur“ näher erläutert.  Künftig soll ein Zufriedenheitsmanagement eingeführt werden, um frühzeitig auf die Bedürfnisse und Wünsche der Bürger/Innen reagieren zu können. Hierzu wird auch das Audit „familiengerechte Kom-mune“ eingebunden. Sobald die Regularien für die Bewerbung zur Phase 2 des Wettbewerbs Zu-kunftsstadt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) veröffentlicht sind, wird sich der Gemeinderat entscheiden müssen, ob sich die Gemeinde wieder bewirbt oder eigenständig an den Schwerpunktthemen weiterarbeitet. Insgesamt bis zu 20 Kommunen der ersten Phase werden durch eine unabhängige Expertenjury für diese zweite Förderphase empfohlen. Bisher befindet sich Igers-heim zusammen mit 50 anderen Kommunen bundesweit im Wettbewerb um eine zukunftsfähige Stadt/Gemeinde. Für die zweite Phase ist eine Förderung in Höhe von bis zu 200.000 Euro vorgese-hen. Im Vergleich: In Phase 1 betrug die Förderung 35.000 Euro. Dass an den bisherigen Ergebnissen angeknüpft und daran weiter gearbeitet werden sollte, steht außer Frage – zu entscheiden ist lediglich, ob es aus Eigenmitteln und in Eigenregie (ohne Programmauflagen und zeitliche Vorgaben) geschehen soll oder unter Mitwirkung und Aufsicht sowie Förderung durch das Bundesministerium.Aus den Reihen des Gemeinderates wurde den Verantwortlichen des Projektes Lob gezollt; gleichzei-tig wurde nach Lösungen für manch aufgeführte Themen mit Handlungsbedarf gesucht. Ob wohl mangelnde Arbeitsplätze vor Ort Grund für eine eher rückläufige Bevölkerungsentwicklung sind, wur-de kontrovers gesehen – schließlich wurden seit 2009 500 neue Arbeitsplätze geschaffen. Wichtig sei auf jeden Fall, dass das Igersheimer Wohnumfeld für junge Erwachsene attraktiv bleibt um Fortzügen entgegenzuwirken. Ein weiteres, wichtiges und nicht zu unterschätzendes Argument, das beim Ver-gleich mit Großstädten für Igersheim spricht, ist laut Gemeinderat Roland Gotthardt die intakte Umwelt und die bessere Luft.Für eine offensive Werbung sprach sich Gemeinderat Georg Schumann aus; dieser Meinung schloss sich Gemeinderat Steffen Hertwig an: Er fände es gut, für Igersheim ein positives Image zur kreieren, einen sogenannten Slogan. Der Vorsitzende erinnerte abschließend auch an das wichtige Thema „Innenentwicklung“, das weiter zu verfolgen ist. Hierzu wurde bereits der Arbeitskreis „Bauen und Wohnen“ gegründet, der schon zwei Mal tagte und aus Mitgliedern der Verwaltung, des Gemeindera-tes und Ortsvorstehern besteht. Dieses aktive Handeln zeigt, dass Igersheim die Probleme ernst nimmt und bereit ist, schnell und effektiv zu reagieren. Für Léonie Franzen ist die „ZukunftsStrategie Igersheim 2030+“ Grundlage für ein Arbeitskonzept der nächsten Jahre. Nun sind Maßnahmen zu entwickeln, die alsbald unter Beteiligung der Bürgerschaft

 

bisherige Veranstaltungen
Zukunftsstadt 2030+

Weitere Informationen

„Zukunftsstrategie Igersheim 2030+“

Bürgerbeteiligung

Team Zukunftsstadt

Team Zukunftsstadt