Gemeinde Igersheim

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Geht’s den Familien gut - geht’s Igersheim gut

Seit der Zukunftswerkstatt „Familienfreundliche Kommune“ 2007 geht die Gemeinde konsequent und mit umfassender Bürgerbeteiligung den Weg zu Familienfreundlichkeit. Das BürgerNetzWerk, in dem die Igersheimer seit 2008 ihre Gemeinde mitgestalten, ist ein „Kind“ dieser Selbstverpflichtung des Gemeinderats, Bürgerbeteiligung in Igersheim als gesellschaftliches und sogar politisches Instrument zuzulassen und hier mit den Bürgern zusammenzuarbeiten.

2011 wird das Ziel konkreter, verbindlicher: Familiengerechtigkeit. Da steht ein Anspruch dahinter. Heute fällt auch der Begriff Generationengerechtigkeit. Man ahnt, es geht um Förderung, um Ausgleich, um „keinen aus dem Blick verlieren“, um ein gutes  gesellschaftliches Klima, in dem die Starken und die Schwachen, die Alten und Jungen, Paare und Singles – alle zu ihrem Recht kommen und sich gut entwickeln können.

Mitglieder von Familien sind Kinder, Jugendliche, Eltern, Großeltern, Singles, die hier ohne ihre Angehörigen leben, Arbeitnehmer, Schüler auf der Suche nach einer Lehrstelle,  Studierende, die sich überlegen, ob sie wohl nach dem Studium einen attraktiven Job im Taubertal bekommen und Eltern, deren Kinder in alle Winde zerstreut leben. Es sind die aktiven „Silver-Ager“ und Gebrechliche im Seniorenzentrum, Alleinerziehende im Schichtbetrieb mit ihren Kindern, es sind Arbeitgeber, die ihren Familienbetrieb in die nächste Generation übergeben wollen und Flüchtlinge, die ohne Deutschkenntnisse plötzlich in Igersheim stranden…

Geht’s all diesen Menschen gut in Igersheim, dann haben wir viel erreicht. Doch wie schafft man das? Woher soll man wissen, wo das nächste Problem auf die Gemeinde zurollt, wo Unzufriedenheit aufkeimt, wo Menschen sich alleingelassen fühlen, wo Ungerechtigkeit Wege verbaut? Das Audit Familiengerechte Kommune stellt genau diese Fragen in regelmäßigen Abständen und fordert alle auf, nachzudenken, wie man eine Situation verbessern kann. Und es dann auch anzupacken in einer verbindlichen Zielvereinbarung.
Ja. Familien geht’s gut in Igersheim! Oder man könnte auch sagen: Den Menschen geht’s gut in Igersheim. Nicht, weil in Igersheim kein rauer Wind weht oder nur heile Welt herrscht. Nein. Das Leben beutelt manche Menschen hier genauso wie anderswo. Aber in Igersheim können sie  auf vieles Einfluss nehmen. Das ist so viel wert, dass man selbst aktiv werden kann und es trägt enorm zum Wohlbefinden der Menschen bei. Auch wenn es manchmal anstrengend ist und Reibungswärme verursacht. Es stärkt den Zusammenhalt und macht Heimat aus.
Wem’s nicht gut geht, weil hier etwas im Argen liegt, kann die Gemeinde an diesen hohen Anspruch erinnern und daran mitwirken, dass eine Situation sich verbessert. Eine Gemeinde mit einem Audit Familiengerechte Kommune gibt ihren Bürgern ein Instrument an die Hand, mit dem sie selbst ihre Gemeinde weiter verbessern können. Der Gemeinderat höchstpersönlich lädt hierzu ein. Und gibt Freiräume für Bürgerbeteiligung. Er nimmt sie ernst und nimmt die Impulse aus der Bürgerschaft auf. So wächst Familiengerechtigkeit in einem stetigen Prozess.
Die Urkunde in Bürgermeister Menikheim’s Dienstzimmer ist also nichts weiter als eine Selbstverpflichtung an ihn und alle, die in Igersheim Entscheidungen treffen, bei allen kommunalen Entscheidungen die Menschen, die Familien im Blick zu haben.
Im Alltag geht’s dann zu wie bei den Familien daheim am Tisch: Jeder darf „sei Sach“ sagen, jeder wird ernst genommen, alle suchen solidarisch nach dem fairsten und besten Weg für die Familie und jedes einzelne Mitglied. Eigentlich gar nicht so schwer, wenn man sich daran gewöhnt hat, für diese Ziele den heimischen Küchentisch zu verlassen und diese Regeln mit allen am Tisch  - sei es an den Gemeinderatssitzungen, in Vorstandssitzungen, in der Schule und in Kindergärten, im Betrieb,… zu beachten. Und jeder, der’s grad aus Versehen oder absichtlich mal vergisst, wird zum Bürgermeister ins Dienstzimmer geschickt und darf mal vor der Urkunde „Familiengerechte Kommune“ meditieren….

Wer mehr wissen möchte, darf sich gerne bei der Projektleiterin Ingrid Kaufmann-Kreußer im Rathaus melden und sich einbringen in den Bürgerworkshops am 29. Oktober oder am 18. November im Rahmen des Wettbewerbs Zukunftsstadt, den Kerstin Walter im Rathaus als Projektleiterin begleitet. Beide Workshops werden von Professoren und Studierenden der Hochschule Würzburg-Schweinfurt geleitet.

Weitere Informationen

Kontakt

Rathaus Igersheim
Möhlerplatz 9
97999 Igersheim

Ingrid Kaufmann-Kreußer                   
Projektleitung
„Audit familiengerechte Kommune“       
Tel.: 07931 497-22
E-Mail schreiben   

Kerstin Walter
Projektleitung "Zukunftsstadt"
Tel.: 07931 497-11
E-Mail schreiben