Gemeinde Igersheim

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ZukunftsStrategie Igersheim 2030+

Wie sieht die Stadt von morgen aus? Um diese Frage geht es im Wettbewerb „Zukunftsstadt: 51 ausgewählte Städte, Gemeinden und Landkreise entwickeln dafür gemeinsam mit Bürgern, Wissenschaft, lokaler Politik, Wirtschaft und Verwaltung eine ganzheitliche und nachhaltige Vision 2030+ für ihre Kommune.

Der Zeitpunkt des Wettbewerbs kam für Igersheim genau richtig, denn die aktive Kommune hat ohnehin für das Jahr 2015 geplant, ein integriertes Gemeindeentwicklungskonzept zu erarbeiten. Da die Themen größtenteils deckungsgleich sind, war die Freude über die Auswahl des Bundesministeriums umso größer.

Die Gemeinde Igersheim möchte in einem ganzheitlichen Strategieprozess zusammen mit Bürgern und Akteuren vor Ort Visionen und Ziele für eine zukunftsorientierte, ganzheitliche und nachhaltige Gemeindeentwicklung erarbeiten. Das Wohl der Einwohner und deren Bedürfnisse stehen grundsätzlich im Mittelpunkt kommunalen Handelns.

Das Ziel ist, eine Generationengerechtigkeit und hohe Lebenszufriedenheit in Igersheim herzustellen. Alles, was die in der Gemeinde lebenden Menschen jeden Alters für ein gelingendes Leben benötigen, sollen sie auch in Igersheim vorfinden.

Im Rahmen des Projekts werden Leitlinien definiert, entscheidende Handlungsfelder fixiert und konkrete Projekte abgeleitet. Folgende Fragestellungen stehen hierbei im Vordergrund:

1. Welche Antworten hat Igersheim als kleine Kommune im ländlichen Raum auf große Fragen wie demografischer Wandel, Flüchtlingsströme, Klimawandel, veränderte Familien- und Arbeitsstrukturen, Mobilität, usw.?
2. Wie kann die Bindung junger Menschen an die Gemeinde gestärkt werden, auch wenn sie zu  Ausbildung u. Studium wegziehen?
3. Welche Wünsche, Bedürfnisse und Möglichkeiten haben die Einwohner in den div.  Handlungsfeldern und wie kann die Gemeinde diese in die Gemeindeentwicklung einbinden?
4. Wie können neue Akteure in Beteiligungsprozesse nachhaltig eingebunden werden?

Ziel ist es, gemeinschaftlich Strategien, Konzeptionen und Projekte zu entwickeln im Hinblick auf:

- verbesserte Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Familie & Beruf (Betreuung von Kindern, Pflege von Angehörigen) sowie Beteiligung und Mitgestaltung in der Gemeinschaft
- neue Wege der Identitätsentwicklung und Bindung an die Heimat in einer mobilen Ausbildungs- und Arbeitswelt – vor allem im Hinblick auf junge Menschen
- neue Modelle zur Integration von Neubürgern, Flüchtlingen und Migranten in die
Gemeinschaft – Freiwilligenarbeit u. Ehrenamt als Wege zur Integration
- zukünftige Wünsche und individuelle Beiträge der Einwohner für die „soziale Gemeinschaft  Igersheim“ und die Bedürfnisse im Bereich Bildung, Kultur und Freizeitgestaltung,
- zukünftige Wohnbedürfnisse und Wohnwünsche der Generationen, neue Wohnformen
- künftige Möglichkeiten der Wirtschaft vor Ort zu einer guten gesellschaftlichen Entwicklung beizutragen
- sich verändernde Ansprüche, Wünsche und Möglichkeiten an die Versorgungsstrukturen des täglichen Lebens
- kommende Mobilitätsansprüche und Mobilitätswünsche, die Weiterentwicklung des erfolgreichen
e-Bürgerbus-Projekts in ÖPNV- und private Mobilitätsprojekte für den ländlichen Raum
- weitergehende Wege im Klimaschutz, OffenheIt und Sicht nach neuen ressourcenschonenden Technologien
- eine "Gesunde Gemeinde Igersheim".
Arbeitsplanung
Die Entwicklung der kommunalen Vision soll durch 3 Arbeitspakete verwirklicht werden, in welchen u. a. folgende Projekte anstehen:

Bürgerbefragung, Bestandserhebung, Datenzusammenstellung und Auswertung, grafische Darstellung der IST-Situation sowie der Stärken und Schwächen, Informationsveranstaltungen. Genauso wichtig sind aber auch Bürgerworkshops, die Definition von Entwicklungsleitlinien, die Fixierung der entscheidenden Handlungsfelder, Ableitung von Maßnahmenkonzepten, Zusammenfassung und Visualisierung der Ergebnisse, Entwicklung von Strategien und Konzepten zum weiteren Vorgehen sowie Informationsveranstaltung zu den Ergebnissen.
Der Gemeinderat als politisches Entscheidungsgremium ist „Lokomotive“ dieses offenen, aber zielorientierten Vernetzungs- u. Entwicklungsprozesses.
Die Igersheimer Bürger werden in den Prozess stetig mit eingebunden: Neben einer Auftaktveranstaltung zu der „ZukunftsStrategie Igersheim 2030+“ wird auch eine Befragung der Bürgerschaft stattfinden – ergänzt durch 2 Bürgerworkshops.

Als wissenschaftlicher Partner wird die Hochschule Würzburg-Schweinfurt mit der Fakultät Angewandte Sozialwissenschaften den Entwicklungsprozess „ZukunftsStrategie Igersheim 2030+“ unterstützen.
Igersheim wird für die eigene Gemeindeentwicklung, aber auch für andere Kommunen im ländlichen Raum beispielhafte Wege suchen, wie eine Gemeinde im ländlichen Raum trotz demografischer Veränderungen es schafft, eine lebens- u. liebenswerte Kommune mit Perspektive zu sein.

Weitere Informationen

Ansprechpartner

Kerstin Walter
Tel. 07931 497-11
Kerstin.Walter(@)Igersheim.de