Zigaretten-Stummel und ihre Folgen für die Umwelt
Umweltverschmutzung ist ein drängendes Problem, welches in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen hat. Ein häufig übersehener, aber doch signifikanter Aspekt: Umwelt- und Wasserverunreinigung durch achtlos in der Natur entsorgte Zigarettenstummel.
Dieser giftige Sondermüll ist millionenfach in der Umwelt zu finden. Schätzungen zufolge landen bis zu 2/3 der gerauchten Zigaretten in Grünanlagen oder auf der Straße, was weltweit etwa 4,5 Billionen Zigarettenkippen pro Jahr in die Natur führt.
Die in Zigaretten vorhandenen schädlichen Chemikalien, wie Nikotin, Schwermetalle und weitere Giftstoffe, gefährden nicht nur die Wasserqualität, sondern auch die Gesundheit von Mensch und Tier. Wenn Zigarettenstummel in Gewässer gelangen, können sie nachhaltigen Schaden anrichten und durch Wind und Regen in das Grundwasser gelangen. Eine sorglos weggeworfene Zigarette kann rund 40 bis 60 Liter Grundwasser verunreinigen. Zudem setzen Witterungsprozesse weitere schädliche Substanzen frei, die sich in der Umwelt anreichern und in die Nahrungskette gelangen, was sowohl Fische als auch Menschen gefährden kann.
In der Regel stehen auf dem gesamten Kommunengebiet eine Vielzahl an Mülleimern zur Verfügung, um die abgebrannten Zigaretten ordnungsgemäß zu entsorgen. Falls kein Mülleimer in Sicht ist, empfiehlt sich die Verwendung eines kleinen, metallischen Taschenaschenbechers zur Zwischenlagerung der Zigarettenreste.
Weggeschnippte Zigarettenstummel sind weltweit das häufigste Abfallprodukt. Tragen Sie – gerne auch im Rahmen des Igersheimer Frühjahrsputzes von Montag, 17. März, bis Sonntag, 23. März – zu einer saubereren Igersheimer Gemarkung bei. Gemeinsam für eine saubere (Kippen-freiere) Umwelt.